Präsidium und Geschäftsführung

Präsident des Vereins ist der Unternehmer Hubert H. Raase, der auf einer Mitgliederversammlung am 27. November 2002 mit 293 zu 25 Stimmen gewählt wurde. Vizepräsidenten sind Michael Steidl (seit 4. Juni 2001) und Rainer Schütterle (seit 30. September 2003). Manager des KSC ist Rolf Dohmen, der wie Schütterle bereits in früheren Jahren als Spieler für den KSC aktiv war.

 

Weitere Fußballmannschaften

Der Karlsruher SC II, das Nachwuchsteam (U 23) der Profimannschaft, spielt derzeit (Saison 2006/07) in der Regionalliga Süd. Auch die männlichen Jugendmannschaften des KSC spielen meist höherklassig, die A-Junioren (U 19) beispielsweise in der Bundesliga Süd/SW.

Bei den Frauen spielt die erste Mannschaft in der Saison 2006/07 in der 2. Bundesliga Süd, die zweite Mannschaft stieg 2005/06 aus der Oberliga Baden-Württemberg in die Verbandsliga ab. Auch bei den Juniorinnen stellt der Karlsruher SC mehrere Teams.

Neben dem „regulären“ Spielbetrieb hat der KSC eine „Alte Herren“-Mannschaft (für ältere Spieler) sowie die „KSC Allstars“, eine Traditionsmannschaft mit ehemaligen Profispielern wie Rainer Schütterle, Burkhard Reich, die mehrmals jährlich zu Benefizspielen antritt (der Erlös geht jeweils zur Hälfte an die KSC-Jugendabteilung und den gastgebenden Verein).

Boxabteilung

Am 7. Dezember 1959 wurde die Boxabteilung des Karlsruher SC gegründet. Seit der Gründung holten Boxer der Abteilung zwei Titel bei Europameisterschaften und 20 bei nationalen Meisterschaften. Der Verein stellte auch mehrfach Teilnehmer an Olympischen Spielen: Horst Rascher (1960 in Rom), Alexander Künzler und Markus Bott (beide 1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul), sowie Sven Ottke und Tyson Gray (beide 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta).

Leichtathletikabteilung

Als dem KFC Phönix von der Stadt Karlsruhe 1921 ein großes Gelände im Hardtwald für den Bau einer neuen Sportstätte überlassen wurde, entschloss sich der Verein, das Stadion auch mit Laufbahnen und Sprunganlagen auszustatten und eine Leichtathletik-Abteilung zu gründen, was 1922 auch realisiert wurde. Schon zwei Jahre später feierten Phönix-Athleten erste Erfolge: in der Besetzung Natan, Faist, von Rappard und Suhr gewann die 4x100m-Staffel des Vereins den deutschen Meistertitel und verbesserte mehrfach den deutschen Rekord.

Danach wurde es vorübergehend still um die Abteilung, bis in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg Lilli Unbescheid, die deutsche Meisterin im Kugelstoßen, vom MTV zum KSC wechselte und der vormalige Phönix-Sprinter Robert Suhr zur Wettkampfsaison 1949/50 die Leichtathletikabteilung neu belebte, indem er rund 30 Athleten für den Verein gewann. 1951 kam der Sprinter Heinz Fütterer nach Karlsruhe, 1954 folgte der 400m-Läufer Carl Kaufmann seinem Beispiel.

Das Engagement Suhrs sowie die Erfolge und olympischen Medaillen der Karlsruher Vorzeigeathleten (der zeitweilige 100m-Weltrekordler Fütterer gewann 1956 in Melbourne eine Bronze-, Kaufmann 1960 in Rom zwei Silbermedaillen) sorgten für einen vorübergehenden Boom der Leichtathletik in Karlsruhe, der aber längst verflogen ist; in den letzten Jahrzehnten sorgten lediglich die jährlich stattfindenden internationalen Leichtathletik-Meetings in der Karlsruher Europahalle sowie der Wechsel von Heike Drechsler zum KSC für Schlagzeilen in dieser Sportart.

Sponsoren und Partner

  • EnBW (Hauptsponsor seit der Saison 2004/05)
  • JAKO (Ausrüster seit der Saison 2000/01; aktueller Vertrag läuft bis 30. Juni 2009)
  • Pfizer (Jugendsponsor)

 

Ehemalige Hauptsponsoren

  • 197?–197? Karlsruher Leben (Versicherungen)
  • 1980–1981 Hettel (Autovermietung)
  • 1981–198? BIC (Kugelschreiber)
  • 198?–198? Moninger (Brauerei)
  • 198?–198? "K" (Marketinggesellschaft)
  • 198?–1989 SüBa (Bauunternehmen)
  • 1989–1991 Trigema (Textilien)
  • 1991–1998 Ehrmann (Milchverarbeitung)
  • 1998–2000 Becker (Autoradio)
  • 2000–2004 Karlsruher Versicherungen