Der Karlsruher SC plant im Falle des Bundesliga-Aufstiegs mit einem Etat von 13 Millionen Euro für die Lizenzspielerabteilung.

Dem hat der Verwaltungsrat des Spitzenreiters der 2. Fußball-Bundesliga nach einem Bericht der Zeitung «Der Sonntag» zugestimmt. «Vom Etat her wären wir dann auf jeden Fall Tabellen-18. Aber wir waren ja auch schon in der 2. Bundesliga gute Sparer», sagte Manager Rolf Dohmen der dpa.

Für die laufende Saison hatte der KSC zunächst 4,7 Millionen Euro kalkuliert, der Etat ist aber mittlerweile auf 5,1 Millionen gestiegen. Seine Schulden von derzeit 4,6 Millionen will der KSC in der ersten Liga auf etwa 4 Millionen abbauen. Zudem rechnen die Badener im Oberhaus mit einem Zuschauerschnitt von 25 000 Besuchern pro Heimspiel. Der Verein geht davon aus, dass er die Lizenz für die Saison 2007/2008 ohne Auflagen erhält. In Christopher Reinhard von Eintracht Frankfurt und Stefan Buck vom Ligakonkurrenten SpVgg Unterhaching wurden bereits zwei Neuverpflichtungen getätigt.