Marco Kurtz ab sofort neuer "Löwen"- Trainer

 

Marco Kurz (hinten) spielte von 1998 bis 2004 für 1860 und streifte 129 Mal das Blau-weiße Trikot über (fünf Tore)

Marco Kurz ab sofort neuer "Löwen"-Trainer

1860 München und Trainer Walter Schachner haben gemeinsam entschieden, das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Der Trainer der Regionalligamannschaft, Marco Kurz, der ursprünglich erst ab der Saison 2007/2008 Cheftrainer werden sollte, übernimmt ab sofort die Leitung des Lizenzspielerkaders, um der Mannschaft neue Impulse zu geben.

Marco Kurz begann seine Trainerkarriere in der Rückrunde der Saison 2004/05 beim SC Pfullendorf, wo er als Spielertrainer aktiv war und den Regionalliga-Klassenverbleib sicherte.

Rückkehr nach München

In der Folgesaison wurde er zum hauptamtlichen Trainer befördert, bevor er im Mai 2006 zu den "Löwen" zurückkehrte und dort die U23 übernahm.

Mit Cheftrainer Walter Schachner beendet auch Torwarttrainer Peter Zajicek seine Arbeit bei den Münchner Löwen. Günther Gorenzel-Simonitsch indes bleibt Assistenztrainer.

 

 

Rangelov lässt das Erzgebirge jubeln
 
Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Offenbach darf Aue weiter vom Aufstieg träumen. Der entscheidende Treffer fiel in letzter Sekunde.


Durch das 2:1 (0:0) gegen Kickers Offenbach rückten die Veilchen bis auf einen Punkt an die Aufstiegsplätze heran. Den Siegtreffer für Aue erzielte Dimitar Rangelov in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Die Gäste warten derweil seit sieben Partien auf einen Dreier und müssen den Blick in der Tabelle weiter nach unten richten. Tomas Klinka brachte Aue in der 65. Minute mit seinem neunten Saisontor in Führung, doch Anestis Agritis glich für Offenbach zunächst aus (66.).

Kickers defensivstark

Rund 9.000 Zuschauern im Erzgebirgsstadion sahen eine Partie auf mäßigem Niveau. Während sich die Platzherren zumindest um konstruktiven Spielaufbau bemühten und sich einige Chancen erarbeiteten, konzentrierten sich die Kickers fast ausschließlich auf die Defensive.

Erzgebirge fehlten jedoch bis in die Nachspielzeit die Mittel und Ideen, um den Abwehrriegel der Offenbacher zu knacken.
 
 
 
Freiburg darf vom Aufstieg träumen
 
Der SC Freiburg bleibt im Jahr 2007 ungeschlagen. Gegen den 1.FC Kaiserslautern zelebrieren die Breisgauer phasenweise Traumfußball.


Der SC Freiburg hat seine Erfolgsserie in der 2. Bundesliga fortgesetzt und ist im Rennen um den Aufstieg in die Eliteklasse bis auf einen Punkt an den 1. FC Kaiserslautern herangerückt.

Die Breisgauer setzten sich am 26. Spieltag mit 4:1 (2:1) gegen den Bundesliga-Absteiger durch und sind seit mittlerweile zehn Spielen unbesiegt. Nach dem Rückstand durch Emeka Opara (3.) sorgten Alexander Iaschwili (11./82.), Roda Antar (33.) und Youssef Mohamad (90.+2) für den SC-Erfolg.

Der Sport-Club drückend überlegen

Vor 24.000 Zuschauern wurden die Freiburger, bei denen Robin Dutt ab der kommenden Saison das Traineramt von Volker Finke übernehmen wird, durch das erste Pflichtspieltor des in Winterpause verpflichten Nigerianers Emeka Opara kalt erwischt.

Die Platzherren waren allerdings nur kurz von dem Rückstand geschockt, und der Georgier Iaschwili markierte nur acht Minuten später mit seinem sechsten Saisontor den Ausgleich. Im Anschluss waren die Freiburger klar überlegen und kamen durch den neunten Saisontreffer Antars noch vor der Pause zur hochverdienten Führung.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste immerhin mit größerem Engagement, ohne allerdings überzeugen zu können. Iaschwili sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung
 
 
Burghauser überraschen in Duisburg
 
In einem unterhaltsamen Spiel siegt Wacker beim MSV und feiert den ersten Erfolg unter Fred Arbinger. Die Duisburger verlieren das vierte Spiel in Serie.


Die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer unterlag Kellerkind Wacker Burghausen mit 3:4 (1:2) und kassierte damit erstmals seit 18 Jahren vier Niederlagen in Serie.

Duisburger weiterhin auf Platz 3

Nach der Niederlage des 1. FC Kaiserslautern in Freiburg bleiben die Duisburger auf dem 3. Rang, haben aber nun die Konkurrenz im Nacken sitzen.

Die Gäste feierten unterdessen ihren ersten Erfolg seit zehn Begegnungen, bleiben aber weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Maximilian Nicu (27., 32.) sowie Dragan Bogavac (57., 68.) trafen für Burghausen jeweils doppelt, Markus Kurth (43.) und Youssef Mokhtari (65., 71. Foulelfmeter) erzielten die Tore der "Zebras".

Burghauser nutzen erste Chance zur Führung

Vor 17.771 Zuschauern in der MSV-Arena taten sich die Gastgeber gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Burghausener um Libero Roland Bonimeier zunächst schwer. Lediglich bei einem Kopfball von Kurth entwickelten die Gastgeber in der Anfangsphase Torgefahr (18.).

Die Gäste nutzten ihre erste Chance unterdessen zur Führung, nachdem der Duisburger Schlussmann Georg Koch einen Schuss von Ronald Schmidt vor die Füße von Nicu prallen ließ.

Konterstarke Oberbayer

Bei Nicus zweitem Treffer war die gesamte Duisburger Abwehr nicht im Bilde. Kurths fünftes Saisontor nach einem Kopfball von Mohammadou Idrissou brachte den MSV aber noch vor der Pause zurück ins Spiel.

Aber auch nach dem Wechsel tat sich der Favorit mit seinen Offensivbemühungen schwer. Die MSV-Hintermannschaft gestattete dem Außenseiter viele Chancen, von denen Bogavac zwei nutzen konnte.